Vor zwei Wochen waren wir bei Sabine und Heiko, Stefan und Sandra in Pulsnitz. Sandra hat die beiden Kinder gleich adoptiert, Timmi fragte schon als wir noch da waren, wann wir wieder hinfahren. Beide Kinder erinnerten sich sogar noch an sie, obwohl sie sie vor einem Jahr zu Torstens Geburtstag das letzte Mal gesehen hatten.
Freitag habe ich dann mein Weihnachtsgeschenk einlösen können und wir sind, die Kinder in guter Obhut und mit vielen Videos ausgestattet wissend, nach Dresden zum Schandmaul-Konzert gefahren. Die meisten Konzertbesucher wussten mehr als wir und sparten sich 2.5 Stunden Stehen ohne Hören und kamen einfach erst um 22.00 Uhr statt um 19.30 h wie auf den Eintrittskarten angegeben. So kamen sie auch um die unsägliche Band “Krieger” drumrum, einen Schülerbandverschnitt von Rammstein, die wir, kurz hinter dem Mischpult stehend, ertragen mussten. Als Schandmaul dann endlich dran war, waren wir schon so müde, dass wir gar nicht mehr richtig zuhören konnten. Kurz nach Mitternacht verließen wir betäubt und taumelnd von der schlechten Luft die Lokalität. Schön wars aber trotzdem!
Am Samstag holten die Männer irgendwelche Autos von irgendwo ab und fuhren in irgendwelche Baumärkte sowie zum Werksverkauf von Müller-Milch (zwei Paletten Lieblingsjoghurts, 6 Kilogramm Käse, 28 Trinkjoghurts – wenn man die Männer schon mal alleine einkaufen schickt), während die Frauen sich im Pulsnitzer Park die Zeit vertrieben:
Abends haben wir dann den Grill angeworfen und den Schokoladenbrunnen ausprobiert, was zwar lustig, aber auch eine riesige Kleckerei war. Sonntag morgen haben Heiko und ich Sabine und Schatzi zum Frühsport in die Schwimmhalle geschickt mit den Kindern, während wir in aller Ruhe Kaffee gekocht und getrunken haben. Danach gings gemütlich und mit wachen Kindern trotz Schwimmens (sie sind dann am Autobahnkreuz Werder eingeschlafen) nach Hause. Danke für das schöne Wochenende und die Beherberbung, wir kommen gerne wieder!

