23.1. Besuch im Schwimmbad
Februar 27, 2008 von kaddi2
Am Samstag sind wir mit drei Erwachsenen und fünf Kindern in die Schwimmhalle Am Stern gefahren. An dieser Stelle kopiere ich einfach schamlos den Text von Frank rein, er hat das schön beschrieben. Das Original findet Ihr hier:
“Nach dem Frühstück sind wir zur Sternschwimmhalle gefahren. Seit dem Studium waren wir nicht mehr dort. Keine Ahnung ob sich da gross was verändert hat. Aber ich denke es war dann auch gleich das letzte Mal.
Zuersteinmal die Preisgestaltung: Nicholas zahlt mit 4 Monaten den Kinderpreis, eine Familie hat maximal 4 Personen und wenn die Heizung an ist, kostets 50c Aufschlag (auch für Nicholas!).
Die Umkleidekabinen sind streng nach Männlein und Weiblein getrennt, sowas wie Familienumkleide sind unbekannt.
Die Aufgabe der Bademeister besteht darin mürrisch bis teilnahmslos rumzugucken und Kinder aus dem großen Becken zu scheuchen. Julian durfte immerhin kurz drinbleiben, weil ich dabei war und er sein Seepferdchen an der Hose hatte? Wir blieben aber nur kurz, weil das Wasser zeimlich kalt war. Und übrigens: Die “Schuhe”, die unser Sohn anhatte sind leichte Badeschuhe, damit er auf den glatten Fliesen nicht ausrutscht, denn wenn das passiert (wie dem kleinen Mädchen) ist von euch ja keine Reaktion zu bekommen. Und auch als ich meinen Sohn raustrug ( hatte sich an den rauhen Fliesen die Haut abgeschürft und blutete) gabs auch nur leere Blicke vom Bademeister.
Das nächste mal fahre ich lieber ne Stunde nach Brandenburg ins Marienbad.”
Wir sind danach erstmal zum Abreagieren zum McDonalds gefahren, vielleicht helfen uns ja ein paar Phosphate und Aromastoffe über den Ärger hinweg. Als der Ärger am übernächsten Tag aber eigentlich immer noch nicht verraucht war, haben wir eine e-mail an die Bäderlandschaft Potsdam GmbH geschrieben. Die wurde wenige Stunden später sehr nett und ausführlich vom Geschäftsführer (!) beantwortet. Einige Kritikpunkte hat er erklärt (Vorschriften halt), einige aber auch als Anregungen aufgenommen. Außerdem entpuppte er sich selber als Familienmensch und konnte unsere Probleme nachvollziehen. Man sollte öfter mal LAUT meckern und nicht nur zu Hause im stillen Kämmerlein.