November 10, 2009 von kaddi2
Golm-Tag ist immer, wenn uns Leute und Dinge über den Weg laufen, die hier irgendwie absurd falsch sind.
Heute kam ich zur Golmer Kirche und dort standen unangemeldet ca. 25 Leute mit drei schussfähigen Klein-Katapulten und machten Zielübungen.
Auch nach dem dritten Hinsehen waren sie noch da. Da wir hier eine Uni haben, sind wir einiges gewöhnt, ich dachte da so an Physikstudenten im Praxissemester.
Ich hab mich dann mit den Kindern in die Kirche verzogen, ohne weiter zu fragen.
Bei einer Pause gingen wir nochmal raus, da hatten die alle bis auf eins schon abgebaut. Und dann haben sie mich gefragt, ob ich das behalten möchte, sie würden die Einzelteile sonst verbrennen. Ich kam mir irgendwie außerirdisch vor. Ich hab natürlich zugesagt, das Ding war 2X2 Meter groß.
Des Rätsels Lösung: Es waren Mitarbeiter einer Berliner Verkehrstechnikfirma, die ein Seminar im Hotel in Golm hatten. Sie sollten Teamwork üben und bekamen in drei Gruppen ein Budget sowie den Auftrag, aus Baumarktmaterialien ein schussfähiges Katapult zu bauen. Wir haben das dann irgendwie in die Kirche transportiert. Eine halbe Stunde später kamen die wieder und fragten, ob wir die beiden anderen auch noch haben wollten, ihnen sei eingefallen, dass sie mit der Bahn angereist sind und die eigentlich nicht mitnehmen können. Wir wollten. Dann haben wir schnell den Anhänger geholt, bevor die sich das anders überlegen und haben dann vor dem Vier-Sterne-Landhotel mitten in Golm drei Katapulte verladen. War schon spannend. Die stehen jetzt im Garten und funktionieren, z.B. mit Wasserbomben oder Negerküssen, Fussbälle gehen auch.
Eins funktioniert mit zwei Blechen (das Wickie-Prinzip mit dem Baum)
Eins mit zwei Bögen, einer Sehne und einem Schusskanal aus Plastikrohren
und das dritte mit einem Eimer, Spanngurten vom Fahrrad und einer Art Schlitten (das habe ich jetzt im Dunkeln aber nicht mehr zusammengebaut).
Materialwert: 150,- Euro.
Jedenfalls könnten wir beim nächsten Tag der Offenen Tür Wasserbombenzielschießen üben oder sowas. Auf den Bildern sieht man nicht viel, war schon dunkel und sie sind auch nicht ganz richtig zusammengebaut.

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September 2, 2009 von kaddi2
Kind 1 mussten wir beim Abholen zu dritt eine Viertelstunde suchen, das Schulgelände ist groß. Auf die Frage, warum er sich denn versteckt hätte, gab es die Antwort: „Ich habe Dich kommen gesehen und ich wollte nicht nach Hause. Ich wollte in der Schule bleiben.“
Kind 2 kam mir in folgendem Zustand entgegen (leider gibt das Foto die Schmutz- (Schutz-?)schicht im Gesicht nur unzureichend wieder):

Hose kaputt, verdreckt, verklebt und mit dem Schlachtruf: Ich habe 5:0 gegen meinen Erzieher gewonnen.
Sieht für ihn wohl so aus, als ob Schule die Fortsetzung des Kindergartens in anderen Räumlichkeiten sei.
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September 2, 2009 von kaddi2
Hallo,
ihr Geld hat die Reise gut überstanden, und wurde nach unserer Rückkehr aus
dem Urlaub fest in die Arme genommen und aufs herzlichste begrüßt. Wir
werden es sicher gut behandeln – versprochen -.
Nun ist es soweit, der Artikel geht in die Produktion/Versand und ist in
kürze bei Ihnen.
Damit der Artikel gut ankommt, haben wir uns alle Mühe gegeben, den Fußball
in die Ecke gelegt, die Messer gewetzt und sogar ein Lobeslied gesungen.
Wir hoffen Sie sind mit dem Artikel voll zuzfrieden.
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August 31, 2009 von kaddi2
Jetzt sind sie vorbei, die Ferien. Es waren die schönsten.
Unseren Jetlag waren wir Ende letzter Woche noch nicht ganz los. 500 Jahre in einem Tag zu bewältigen – vom Wasserholen mit dem Eimer zur Verwaltungsgesetzgebung – nicht leicht. Gefühlt waren wir erst beim 17. Jahrhundert angekommen.
Die bundesdeutsche Bürokratie nimmt auf sowas aber leider keine Rücksichten und scheuchte uns mit einem Anruf und einem Brief 36 Stunden vor Schuljahresbeginn auf. Eine verständnisvolle Seminarleiterin gab mir frei, um die Sachen zu regeln, herzlichen Dank dafür!
Jetzt schreibe ich seit drei Stunden Anträge. Mal sehen, wie das Ganze ausgeht.
Wir waren schon mal weiter.
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August 31, 2009 von kaddi2
Wir haben schon besseres fabriziert…
(JS: „Was ist das? Ein Piratenkuchen? Aber ich feier doch gar keinen Piratengeburtstag…“)

Und, was ist es nun?
Im Film kommt immer nur der Onkel aus Amerika mit Geschenken im Gepäck, diesmal war es der Onkel aus dem Fernen Osten mit Trikots der entsprechenden Nationalmannschaft im Koffer. DIE hat hier wirklich keiner!

Tolles Geschenk vom Onkel aus dem Nicht-EU-Ausland
Ganz ohne Ritter geht es auch am 8. Geburtstag nicht:

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August 31, 2009 von kaddi2
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August 24, 2009 von kaddi2

Einkleidung des Geweihten

Einen herzlichen Dank an die Lutheraner für Eure Freundlichkeit!

Die Erfindung des Holz-PC's im Mittelalter, nachts um 23.47 Uhr

Waschtag
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August 17, 2009 von kaddi2
Warum in „(§/$=(Q/=?“§/$Namen gehen die Vorschaubilder nicht (s. Igel)? Was mache ich falsch?
Du bekommst mal mein Passwort und darfst nachsehen.
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August 17, 2009 von kaddi2
Die Ferien gehen schneller vorbei, als ich schreiben kann.
Ich hab jetzt vom Urlaub und von vorher 2 GB Daten zusammen. HIIIILFE! Ich glaube, ich muss mich mal zwei Wochen in einer einsamen Waldhütte einschließen und das aufarbeiten.
Nach dem Urlaub zuhause angekommen begrüßte uns gleich ein gar nicht scheuer Gast, der wohl Gefallen am Katzenfutter gefunden hatte:

Timmi ist eeendlich sechs Jahre alt! Und kann jetzt mit einem richtigen Tor spielen.


Bei Oma waren wir noch, die hat auch gleich beim Fußball-Hype mitgemacht:

Das Strandbad hatten wir dann ganz für uns alleine, von extrem gefräßigen Enten abgesehen:


Samstag war Aufbau für das Lager. Wir wurden mit leckeren Sachen versorgt, die Hühnersuppe gabs diesmal nicht aus der Dose, sondern handgeschnippelt und auch das Gulasch für 30 Leute überm Feuer war ein Vormittag Arbeit. Ich habe nur Geringes dazu beigetragen, Hirsebrei (achwas) mit Honig und Mandeln und am Sonntag sowas wie fritierte Käsestangen nach einem Karfunkel-Rezept. Es sind alle satt und zufrieden geworden, das war die Hauptsache.
Es war viel zu warm, es war eigentlich kaum auszuhalten. Einige halfen sich so: (man beachte auch die im Lager handgefertigte Oberbekleidung):

andere zogen sogar noch Handschuhe an, weil ihnen kalt war:

auch Frau C. behielt trotz wüstenhafter Außentemperaturen standhaft die Haube auf dem Kopf und die Schürze um:

Kojak, Kool & The Gang (kennt wahrscheinlich wieder keiner mehr):

Fladenbrot backen:

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