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Es sind Herbstferien…

…jedenfalls sieht es so aus, wenn ich aus dem Fenster schaue. Klar, den Sommer hatten wir ja auch schon im Mai.

Heute gab es mal wieder ein Zeugnis und das hat das große Kind so erledigt, dass es sich erstmal ins Bett legen und fast zwei Stunden schlafen musste. Dementsprechend lange waren sie dann beide heute abend auf (der Papa hatte heute seinen ersten Auftritt als Schlagzeuger, und dann gleich auf dem Theaterschiff).

Um halb zehn (also 21.30 h) ging Jan-Simon ganz ehrfürchtig ins dunkle Badezimmer und meinte: “Jetzt sind wir  so spät auf, dass sogar schon die Züge ihre Scheinwerfer angemacht haben.”

Ich habe wieder einen bebilderten Ferienplan mit Icons für die Kinder gemacht. Für unsere Woche im Spreewald habe ich Gurken und eine Arche Noah eingetragen (die bauen wir da nämlich, ist auch nötig, wenn ich einen zweiten Blick aus dem Fenster werfe). Nun können die Kinder mit Gurken und Spreewald so gar nichts anfangen und fragen dreimal am Tag, was das ist. Jan-Simon meinte dann genervt: Morgen male ich einen Baum und eine Spraydose dahin (Spray-Wald), dann kann ich mir das besser merken.

Am 11. hat Torstens abens mit demBüro gegrillt, am Samstag 12. haben wir mit ihm zusammen beim Flohmarkt des Fördervereins der Schule mitgeholfen (als Vorstandsmitglied musste er wohl dahin). Der Flohmarkt war leider so schlecht besucht, dass die Kinder aus Langeweile angefangen haben, ihre Sachen sich selber zu verkaufen. Im Ergebnis hatten fast alle Kinder hinterher mehr Sachen auf ihren Decken als vorher. Was dem thermodynymischen Satz der Energieerhaltung eigentlich widerspricht, weil es von außen keine weitere Zufuhr an Plastikschwertern, Pokemonkarten und Puppenhäusern gegeben hat. Jedenfalls werden wir das nächstes Jahr gleich modernisieren - nämlich den bargeldlosen Zahlungsverkehr einführen.  Die Währung ist dann ungefähr 1 Barbie = 2 Wilde-Kerle-Bücher = 5 Bob-der-Baumeister-Puzzles.

Dann war Stadtwerkefest, auf dem beide kräftig baden gegangen sind. Fotos dazu kommen wie immer Wochen später. Torsten ist dann mitten in der Nacht nochmal dorthingefahren,  bloss um drei krächzende alte Männer mit langen Bärten auf der Leinwand zu sehen (bei 80.000 Besuchern kann er doch unmöglich was von der Bühne gesehen haben, oder?). Und, wie die Weiberrunde am Donnerstag mal wieder feststellte: Männer mögen ZZ Top, Frauen was anderes.

Am gleichen Donnerstag erhielt ich einen echten Beweis von Frauensolidarität: Das Wetter ließ die geplante Draußenaktivität nicht zu, drinnen sah es nicht so aus, als dass ich auch nur ein Kind hätte hereinlassen mögen. Zwei der vier anwesenden Damen nickten sich nur zu, mir schwante Böses und - Schwupp, wurde unsere gesamte Wäsche der letzten drei Wochen von den anwesenden Damen sortiert und zusammengelegt. Mädels, Ihr wart Spitze!

Sonntag sind alle drei Männer zum Geburtstag des Cousin-Patenkindes schon wieder die A2 langgefahren, während ich Kuchen für das Kirchencafe gebacken habe. Das hat sich als völlig überflüssig herausgestellt, weil ich zwar um 14.00 h da war, aber sonst keiner. Auf die fast drei Stunden verteilt hatte ich insgesamt sieben Besucher, davon drei aus meiner engsten Familie, die gerade von der A2 wiederkam.

Vorletztes Wochenende haben wir mal wieder fast unseren selber aufgestellten Rekord auf der A2 gebrochen: Zuerst gings zu den Rittern. Diesmal wurden Schilde bemalt und gesägt, leider war beides doppelt vorhanden und die Laune dann ein bisschen dahin. Wir haben versucht, unseren Lagertopf einzukochen oder zu -brennen. Als das erste Holz alle war, hatte das Wasser im Topf ungefähr Kinderbadewassertemperatur und war vom Kochen noch sehr weit entfernt. Außerdem schmeckte es nach Schmieröl und Rost. Die Suppe haben wir dann in einem schönen emaillierten Topf auf einer Herdplatte gekocht (Rezept ist unten) und weiter Holz gehackt. Ein paar Tage später habe ich den Topf dann mit Schweineschmalz eingerieben und trocken im Backofen eingebrannt, aber draus essen möchte ich eigentlich immer noch nicht. Woher wussten die im Mittelalter eigentlich alle, wie man mit dem Kram umgeht?

Ich bin dann zusammen mit Timmi anschließend von Dahlewitz nach Magdeburg gefahren und habe Ines und die Kinder besucht, die gerade ein was? richtig geraten, Kinder-Ritterfest auf dem Nachbargelände hatten.  Wir haben nett geplaudert und die Kinder spielen lassen. Anschließend ging es weiter nach Hannover zu Oma und Opa. Timmi hatte großen Spaß am Fussballspielen mit Opa und er auch, beide konnten gar nicht genug kriegen. Opa hat abends klein beigegeben und Timmi durfte einen ganzen Asterix-Film zuende gucken - und kam sich furchtbar groß dabei vor. Sonntag abend gings dann wieder zurück zur Rest-Familie, die anscheinend das Wochenende ohne uns besser als mit uns überstanden hatte.

Viele-Leute-Suppe

Soviele Dosen gehackte Tomaten wie nötig (kommt auf die Dosengröße und die Gäste an)

3-4 Köpfe Brokkoli (Menge s.o.)

3-5 Gemüsezwiebeln (Menge s.o.)

1-3 ganze Knoblauchzehen (Menge s.o.)

1-3 große Dosen Pfirsiche mit dem Saft der Hälfte der Dosen
3-5 Pk. Frischkäse mit Kräutern (wie Philadelphia) vollfett
Viel Fünf-Gewürz-Pulver (gibts gerade bei Lidl, sonst im gut sortierten Supermarkt-Gewürzregal oder im China-Laden)
Salz, Pfeffer
alles kleinschneiden, aufkochen, pürieren, nochmal kochen (Käse erst eher zum Schluss reingeben).

Warum Potsdam schön ist

Weil es immer noch so verwunschene Ecken zu entdecken gibt wie die Sandbar an der Havelbucht, quasi direkt neben dem Kindergarten (und wenn man da nett fragt, darf man mit den Kindern sogar umsonst “Fussballkicker” spielen. Sandspielzeug ist auch da. Und das Fussballspiel Russland gegen keine-Ahnung-mehr, jedenfalls haben sie gewonnen, wurde auch übertragen, was ich im Liegestuhl im Sand liegend in netter Begleitung verfolgt habe.)

Wir sitzen vor dem Bäcker, der wegen der Wärme alle Fenster und Türen aufhat, und essen ein Eis:

Jan-Simon: “Und wenn es dann sein muss, benutzen wir den Geheimschlüpfer.”

(kleine Tür = geheimer Durchschlupf)

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“Und Timmi, willst Du auch Fußballer werden ?” (es ist immer noch EM-Zeit)

“Naja - erst, wenn ich bis zum Kern der Erde gebohrt habe.”

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Ohne Worte (doch, eigentlich schon: 1. Das sind noch nicht alle. 2. Die gehören ZWEI (2) Kindern.

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Am 28. / 29. Juli räumten wir immer noch auf vom Kirchenfest (ja, die restlichen Fotos kommen noch). Am Sonntag schmiedeten die Männer, die Fraue sitteten und die Kinder waren kreativ mit allem, was da war. Die Ergebnisse waren recht unterschiedlich:

Wir haben es geschafft

Die letzte Woche war komplett mit Festvorbereitungen angefüllt. Jetzt liegt es hinter uns und wir können stolz sein, auf das, was wir geschafft haben. Hier einige Impressionen:

(mehr, andere und vor allem bessere Fotos folgen noch - auch welche, wo Leute drauf sind - die hier habe ich fast alle vor dem eigentlichen Fest gemacht…)

Unser halber Hausstand wanderte mit zur Kirche (wir erinnern uns: Wir haben drei Garagen voll mit dem Zeug ;-))

Fleißige Helfer… (das Riesen Vier-Gewinnt-Spiel sehen wir am Ende des Eintrages noch einmal wieder - in etwas anderer Form)

Familie Mohr war mit drei Generationen vertreten und hatte mehrere Spinnräder, Webrahmen, drei echte Schafe und Filzbälle zum Selbermachen mitgebracht. Ein schöner Anblick und wir wurden dran erinnert, dass Golm trotz fast 3000 Arbeitsplätzen im Wissenschaftsbereich doch ein Dorf ist mit einer bäuerlichen Tradition.

Familie Soika mit ihrer Keramik und einigen geschmiedeten Objekten des Gatten:

Der schwarze Staub vor der Kirche hat uns doch sehr zu schaffen gemacht.

Die Kutschfahrt für die Kinder - damit die Erwachsenen in Ruhe das Konzert in der Kirche hören können.

Die Spielsachen mussten wir alle mit nach Hause nehmen und abduschen.

Dieses Banner habe ich für unsere Hauswand drucken lassen und aufgehängt. Es hat uns nicht nur Gäste zum Fest gebracht, sondern dem Kirchbauverein die pünktliche Fertigstellung seines Flyers ermöglicht. Der Grafiker des Flyers hatte nämlich einen falschen Termin notiert, was keiner von uns wusste. Zwei Tage vor dem Fest ist dann zufällig ein Angestellter der Druckerei durch Golm gefahren und hat das Banner mit dem Fest gesehen. Er dachte sich: Dann wollen die die Flyer doch bestimmt bis dahin haben. Dann hat er mit dem Grafiker telefoniert und sie haben bis morgens um drei Flyer gefaltet, um sie noch rechtzeitig fertigzubekommen. Werbung wirkt…

Der Standplan - mehrere Messungen waren nötig, bis wir alle unter Dächern und Bäumen hatten!

standplan-kirchenfest-2008-sicherung

Der Kaiser-Friedrich-Kuchen (heisst wirklich so!) nach einem Original-Rezept von einer Angestellten des Hauses Hohenzollern gebacken. Tolle Idee, genauso wie die Ausstellung zum Namensgeber unserer Kirche. Schön auch, dass beides, Kuchen und Ausstellung, pünktlich um 10.30 Uhr da war. Schade nur, dass es leider am falschen Tag da war - am Sonntag…:-(. Mir tat die Dame leid, aber so sind wir wenigstens zu einem leckeren Kuchen gekommen.

 

Am Sonntag waren wir alle um zehn Uhr zum Aufräumen an der Kirche verabredet. Wir waren um halb zehn (!) da und trafen auf Herrn K., der auch im Vorfeld viel für das Fest getan hat und der locker sagte: Ich hab hier schonmal aufgeräumt und saubergemacht, dann haben wir nachher nicht soviel zu tun. Wir schaffen es in diesem Leben nicht mehr, eher als er an der Kirche zu sein!

…weils im Osten immer so kalt ist… ;-)

Übrigens: Sie nimmt noch Bestellungen entgegen!

Fußball drei

Diesmal mal live aus unserem Studio Golm.

Es spielte Gelb-Rot Golm gegen Rot-Gelb Golm

Es endete unentschieden mit einem K.O. des Schiedsrichters, der schreiend vom Platz getragen werden musste, weil sich die spielenden Parteien nicht einigen konnten, zu welcher Mannschaft sie eigentlich gehören und wer in welches Tor spielt.

Aber besser als 90 Minuten vor der Glotze zu sitzen war es allemal.

Jäger & Sammler

Alle aus unserer Familie sind Jäger und Sammler.

Wir haben drei Garagen und in keiner davon steht ein Auto. Das sagt doch alles, oder?

Heute haben wir beim Austragen der Handzettel für das Kirchenfest eine Kiste im Sperrmüll gefunden. Eine große Kiste. Sie war richtig groß. So groß, dass wir ohne Kinder und mit dem Auto nochmal wiederkommen mussten, um sie zu holen.

Von einer anderen Jagen & Sammeln-Aktion hatten wir noch Farbe übrig:

Und vor einem Jahr habe ich, immer auf der Jagd ;-), für 50 Cent Mülltonnenaufkleber (ja, so einen *** gibt es wirklich) in einem Ramschladen gekauft - man kann ja nie wissen, wofür man die mal braucht. Jetzt wissen wir es.

 

Jetzt haben wir für ca. 2 Euro Unkosten eine tolle Sandspielzeugkiste und gleichzeitig noch eine Aufgabe für die Sommerferien - auf das Unterteil werden noch Fische aufgemalt, wenn oben schon ein Bullauge drauf ist.

Es ist Wetter.

Am 18. April hat es hier das vorletzte Mal geregnet.

Am 12.Juni dann das nächste Mal.

Das sind satte 7 Wochen. Das gabs noch nie um diese frühe Jahreszeit, oder?

 

Man könnte jetzt orakeln, dass es einen Zusammenhang zwischen dem verlorenem Fussballspiel der Deutschen und der Wetterlage gibt (Platzregen und 15 Grad Temperatursturz…).

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